{"id":1229,"date":"2016-09-29T13:01:44","date_gmt":"2016-09-29T11:01:44","guid":{"rendered":"http:\/\/usersnap.com\/de\/blog\/?p=1229"},"modified":"2016-10-07T15:43:48","modified_gmt":"2016-10-07T13:43:48","slug":"designing-your-life","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/usersnap.com\/de\/blog\/designing-your-life\/","title":{"rendered":"Probleme l\u00f6sen wie ein Designer"},"content":{"rendered":"<p>Bill Burnett und David Evans unterrichten den derzeit beliebtesten Kurs an der Stanford Universit\u00e4t. Das Thema: Designt euer Leben (Design your life).<\/p>\n<p>Dabei ist der Begriff \u201cDesign\u201d hier nicht im \u00fcbertragenen Sinne zu verstehen, sondern es geht tats\u00e4chlich darum, Design-Prinzipien und Ideen auf die Fragen und Probleme des allt\u00e4glichen Lebens zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>\u201cDenke wie ein Designer\u201d ist das Motto unter dem der Kurs sowie das gerade ver\u00f6ffentlichte Buch (<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Designing-Your-Life-Build-Works-ebook\/dp\/B01HOE1NPK\/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1475062620&amp;sr=8-2&amp;keywords=designing+your+life\"  target=\"_blank\"  >Designing Your Life: How to Build a Well-Lived, Joyful Life<\/a>, Knopf) der beiden Professoren steht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Designer lieben Fragen<\/h2>\n<p>Alles um uns herum, im B\u00fcro oder zuhause, auf der Stra\u00dfe oder im Supermarkt ist das Ergebnis eines Design-Prozess. Verpackungen werden ebenso designt wie Ger\u00e4usche, das iPhone genauso wie das rote Stop-Schild. Hinter all diesen Designs stehen Fragen: Wie soll das Zuschlagen einer Autot\u00fcr klingen? Wie gro\u00df muss ein Stop-Schild sein, damit es von Weitem erkannt wird.<\/p>\n<p>Design-Fragen haben h\u00e4ufig mehr als eine richtige Antwort und das ist der Punkt auf den Burnett und Evans hinauswollen: Genauso wie es im Leben nicht <i>die<\/i> richtige Antwort gibt, ob man Geographie oder BWL studieren soll, ob man in einem Startup oder in einem Konzern arbeiten soll oder aber ob man in einer Altbau-Wohnung oder einem Reihenhaus wohnen soll, gibt es auch im Design viele Fragen und deutlich mehr Antwortm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Ihre Behauptung ist daher &#8211; <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2016\/09\/18\/fashion\/design-thinking-stanford-silicon-valley.html?_r=0\"  target=\"_blank\"  >wie in einem k\u00fcrzlich erschienen New York Times Artikel deutlich wurde<\/a> &#8211; , dass sich das Leben in gleicher Art designen l\u00e4sst, wie Jonathan Ive das iPhone design hat.<\/p>\n<blockquote><p><b>Design doesn\u2019t just work for creating cool stuff like computers and Ferraris; it works in creating a cool life. (Designing Your Life, Introduction)<\/b><\/p><\/blockquote>\n<h2>Der Weg zu den Antworten<\/h2>\n<p>Wie findet ein Designer aber nun Antworten in dieser Vielzahl von M\u00f6glichkeiten? Durch Ausprobieren, die Entwicklung von Prototypen und Unterst\u00fctzung im Team.<\/p>\n<p>Dieser Prozess soll nun &#8211; so Burnett und Evans &#8211; aber nicht nur auf Design-Fragen, sondern auf alle Fragen des Lebens angewendet werden k\u00f6nnen. Dabei geht es also darum Dinge auszuprobieren, Ideen aufzugeben, neue Ideen nachzuverfolgen. Dieser Prozess ist dabei nicht unbedingt auf die Phase des Studiums und der Berufsfindung beschr\u00e4nkt. Die beiden Professoren geben ihre Workshops auch f\u00fcr Google-Mitarbeiter und richten sich mit ihrem Buch auch ganz bewusst an eine breitere Zielgruppe.<\/p>\n<h2>5 Schritte: Denken wie ein Designer<\/h2>\n<p>Der Design-Prozess besteht aus f\u00fcnf Schritten. Dies sind: Hineinf\u00fchlen, Definieren, Erkunden, Prototyp entwickeln, Ausprobieren. \u00c4hnlich wie in der agilen Softwareentwicklung, setzen sich Brunetts und Evans stark daf\u00fcr ein Dinge zu testen, schnell zu verwerfen und neuen Experimente auszuprobieren. Im ersten Schritt geht es darum herauszufinden, was das Problem oder die Frage ist. Im zweiten Schritt geht es darum dieses Problem zu definieren. Der dritte Schritt besteht darin, Ideen zu entwickeln, zu brainstormen und zu \u00fcberlegen. Im vierten Schritt entwickelt man einen Plan oder Prototypen und der letzte Schritt besteht darin die Idee zu testen.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1230\" src=\"http:\/\/usersnap.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Bildschirmfoto-2016-09-29-um-10.27.32.png\" alt=\"design thinking\" width=\"704\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/usersnap.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Bildschirmfoto-2016-09-29-um-10.27.32.png 1404w, https:\/\/usersnap.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Bildschirmfoto-2016-09-29-um-10.27.32-300x111.png 300w, https:\/\/usersnap.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Bildschirmfoto-2016-09-29-um-10.27.32-1024x378.png 1024w, https:\/\/usersnap.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Bildschirmfoto-2016-09-29-um-10.27.32-140x52.png 140w\" sizes=\"(max-width: 704px) 100vw, 704px\" \/><\/p>\n<h2>Prototypen f\u00fcrs Leben<\/h2>\n<p>Burnetts und Evans Idee ist, nicht zuviel Energie in das Nachdenken \u00fcber Entscheidungen zu stecken, sondern &#8211; wie im Design &#8211; Dinge auszuprobieren und Prototypen zu entwickeln. So soll man sich z. B. nicht direkt f\u00fcr einen Karrierewechsel entscheiden m\u00fcssen, sondern soll ausprobieren, wie es w\u00e4re in einem anderen Job zu arbeiten. Wichtig ist, dass man handelt und ausprobiert, statt zu gr\u00fcbeln.<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/qOwAkE0Sdbg\" width=\"560\" height=\"315\" frame allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Darin liegt die St\u00e4rke des hier vorgeschlagenen Ansatzes: praktisches Ausprobieren von Ideen und das darauffolgende Treffen von Entscheidungen.<\/p>\n<h2>Das Ende der Pro und Contra-Liste?<\/h2>\n<p>Viele Leute erstellen vor gro\u00dfen Entscheidungen Pro- und Contra-Listen. Auf der einen Seite wurde alles aufgeschrieben, was f\u00fcr eine Entscheidung sprach, auf der anderen Seite das, was dagegen spricht. So ganz wird die Pro- und Contra-Liste wohl nicht wegfallen. Der Praxis-bezogene Design-Approach spricht aber daf\u00fcr nun Dinge eher auszuprobieren, anstatt zu lange \u00fcber Entscheidungen nachzugr\u00fcbeln.<\/p>\n<p>Wir von Usersnap hoffen, dieser Post hat Ihnen gefallen und freuen uns, wenn Sie uns auf <a href=\"https:\/\/twitter.com\/usersnap\"  target=\"_blank\"  >Twitter<\/a> folgen. Dort tweeten wir regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber Web Development, Webdesign und UAT.<\/p>\n<p><em>Usersnap ist ein Bug Tracking und Screenshot-Tool f\u00fcr jedes Webprojekt. Erhalten Sie sofort Feedback von Ihren Website-Besuchern. Jetzt kostenlos testen!<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-107 size-full\" src=\"http:\/\/usersnap.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Bildschirmfoto-2016-02-24-um-14.58.05-e1458129781372.png\" width=\"600\" height=\"150\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bill Burnett und David Evans unterrichten den derzeit beliebtesten Kurs an der Stanford Universit\u00e4t. 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